TOPIC: pacific daybreak - broken nights
"Gefahr ist angesagt, wenn der Weihnachtsmann auf dem Weg zu euch (oder dem Beschenkten) zur neuen Scheibe von Mojo Jazz Mob greift. "Pacific Daybreak - Broken Nights" malträtiert die Gehörgänge mit so fetzigen Stonerrock, dass selbst sittsame Mitbürger samt Weihnachtsmann zur Luftgitarre greifen werden! Aufmerksam auf die Münsteraner Band wurden wir durch den "The Finest Noise - Vol.18" Sampler und dem darauf veröffentlichten Song "Postideological Sehnsucht".
Unsere Befürchtung, die Band könne den zweifelsohne sehr hohen Level des Songs "Postideological Sehnsucht" nicht über die Laufzeit eines kompletten Albums halten, zerfetzt Mojo Jazz Mob direkt von Beginn an. Tief, groovend und stampfend präsentiert sich das Album über seine komplette Spielzeit - und das ist über eine Stunde! Die Jungs fabrizieren so phatten Stonerrock, dass einem Hören und Sehen vergeht! Harte Gitarrenriffs, fetzender Sound und dazu die passenden Vocals und Refrains - die Jungs haben ihre Hausaufgaben gemacht! Dabei fehlt es dem Album in keinster Weise an Abwechslung oder Frische. Die Songs sind sehr eingängig und avancieren schnell zum Ohrwurm. Anspieltipps sind vor allem "Seraphyme U.S.D", "Postideological Sehnsucht" und "Lotus". Nicht umsonst führen wir hier direkt die ersten drei Songs des Albums auf, weil diese automatisch dafür sorgen, dass man sich die verbleibenden neun Songs auch noch anhören wird! Und das immer wieder und immer wieder. Fragt den Weihnachtsmann! 12,00 Euro, die definitiv sehr gut angelegt sind! [...]

Fazit: Fetzend, stampfend, Mojo Jazz Mob...von den Münsteranern wir man in Zukunft sicherlich noch viel hören! Sehr empfehlenswert!"


| fraktur-magazin.de | 06/12/2007
| by Waldy

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